15 Jahre Tüpisch Türkisch 2021

Verlängerung bis 26. März!

Seit 15 Jahren präsentieren wir neues Kino aus der Türkei: die Megacity Istanbul und die Dörfer Anatoliens, ethnische Diversität und religiöse Minderheiten, Brandaktuelles und Zeitloses – Komisches und Tragisches, und auch deutschtürkische Perspektiven.

Land des Honigs

Ein Film von Tamara Kotevska und Ljubo Stefanov

Im nordmazedonischen Bergdorf Bekirlija versorgt Hatidze ihre 85-jährige bettlägerige Mutter. Täglich sammelt sie zwischen schwer zugänglichen Felsspalten den Honig der wilden Bienenvölker, um ihn in Skopje zu verkaufen. Eine Nomadenfamilie bringt mit sieben Kindern und Dutzenden von Kühen zunächst willkommene Abwechslung, doch schließlich gefährden sie die Lebensweise der letzten Wildimkerin. „Land des Honigs“ wurde unter der Minderheit der „Balkantürken“ gedreht, die noch ein osmanisches Türkisch sprechen. Seine intensiven und poetischen Bilder zeigen eine denkbar harte und naturnahe Lebensweise, die durch den Kapitalismus und den Klimawandel bedroht ist.

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Die Hügel von Istanbul

Ein Film von Ellen Rudnitzki und Zeynel Kızılyaprak

Bayram, der Roma, und Ahmet, der Kurde, durchstreifen mit ihren Handkarren die Straßen auf der Suche nach wiederverwertbarem Müll. Ihre Kinder sollen es einmal besser haben… Zwei Jahre lang begleitet das deutschtürkische Filmteam Bayram und Ahmet und verknüpft die globale Thematik der Müllentsorgung mit den brennenden Fragen von Migration und Integration.

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